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La Dolce Vita in Como

 

Bergseen finde ich besonders schön. Die saftigen Berge um uns herum haben etwas romantisches. Umarmt von ihnen fühle ich mich sicher und geborgen. Der Lago di Como oder der Comer See in der Lombardei ist besonders schön, wie ein umgedrehtes Y erstreckt er sich über 51 Kilometer. Tagsüber funkelt er tief grün. Abends, zur blauen Stunde verschwindet der Horizont in einer Linie mit Berg und Wasser, gleichzeitig legt sich ein leichter Nebel über das ganze Schauspiel.

"Still ruht der See, die Vöglein schlafen, Ein Flüstern nur, du hörst es kaum."

Das mediterrane Klima, die zahlreichen Wasserfälle, Palmen und die wie Zinnsoldaten aufgereihte Zypressen machen für mich diesen Flecken Erde zu einem einzigen Sommernachtsmärchen. Die vielen Villen am Rande des Sees sind wie kleine Legoklötze in den Berg gesetzt. Große Prachtvillen, die teilweise noch aus dem 15. Jahrhundert stammen, wie die Villa D’Este, geben dem Lago Di Como diesen sehr italienischen Charme. Für den Hollywoodglamour sorgen Prominente, wie George Clooney, Brad Pitt und Angelina Jolie mit ihren Anwesen am See.

Ohne Plan: Einfach durch die romantischen Gassen schlendern und sich überraschen lassen Volle Kraft voraus: Villen-Spotting geht am besten vom Boot aus

Ein See ist endlich. Hier gibt es kein abgespultes Beach Life. In der Ruhe liegt die Kraft. Jet Skis sind verpönt und dürfen höchstens 35 km schnell fahren, darauf wird streng geachtet. Ich wusste das auch noch nicht, bis die Wasserschutzpolizei plötzlich neben mir fuhr und mir einen ordentlichen Schrecken einflößte. Aber der Italiener an sich lässt sich bezirzen und mit einem Versprechen, in Zukunft langsam zu fahren und die 50 Meter Abstand zum Ufer auch wirklich einzuhalten, durfte ich weiterziehen.

Bay Watch: Ich auf dem Weg zum Jet-Ski und dann gemütlich über den See tuckern

Am schönsten, sind die vielen Riva Boote und gemütlichen Angler, die an unserem Haus vorüberziehen, da kommt echtes Dolce Vita Feeling auf. Der See ist sonst ruhig und beschaulich. Morgens kommen riesige Forellen vorbei und warten auf unsere Brotreste vom Frühstück. Zwischendurch springen die Kinder von Treppen, Stegen, Felsen und Booten ins Wasser. Ihre riesigen aufblasbaren Gummitiere, wie Einhorn, Flamingo oder die XXL-Ente sind echte Fremdkörper.

Zimmer mit Aussicht: Auf dem Bett liegen und träumen, die Wellen machen flatsch flatsch und manchmal rauscht ein Boot vorbei Grün, Grün sind alle meine Kleider: Ich und mein Yvonne S Kleid

Im August schiebt sich eine endlose Auto- und Radfahrerkarawane über die Serpentinen rund um den See. Auf dem Wasser ist es da wesentlich ruhiger und auch sicherer. Ich liebe es, hier lange Kleider zu tragen. Besonders welche mit Blumenprints, die passen so schön zum „Lake-Spirit“ und zu der blütenreichen Landschaft.

Wenn die Sonne hinter den Berg verschwindet. Dann mache ich mich schön für meine Liebsten. Ich fühle mich dann ein wenig, wie in einem alten Film mit Grace Kelly, wo man sich zum Cocktail in einem langen Kleid auf der Veranda einfindet. In der Villa D’Este nennt man das Aperitivo. Wie jedes Jahr müssen wir einmal hin in dieses schöne Grand Hotel, nur um zu schauen, ob das amerikanische Ehepaar wieder da ist, seit 30 Jahren kommen sie jeden Sommer und tanzen zu „Volare“, wenn die Sonne im See versinkt. Wie gesagt, diese Berge und der See haben etwas Magisches.

Up in Sunny Air: Der Comer See von oben Garten Catwalk in Yvonne S: Hummeln, Bienen, Ameisen und Grashüpfer waren begeistert

 

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