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Konnichiwa Tokio!

Tokio, ist mit 37 Millionen Einwohnern die am dichtesten besiedelte Stadt der Welt- einen faszinierenden Mini-Bruchteil durfte ich erleben und entdecken. Erschöpft sitze ich im Flugzeug auf dem Weg nach München und bin erfüllt von so vielen Eindrücken: Was für eine pulsierende Stadt mit einer unglaublichen Vielfalt beindruckender Stadtviertel, was für eine Struktur im scheinbaren Chaos, was für eine Energie in einer leisen Tonart.

Heiliger Tempel in Kyoto

Es war meine erste Reise in das Land des Lächelns und ich muss sagen, meine Lieblingsstadt NY hat spannende Konkurrenz bekommen. Es gibt allerdings einen Unterschied, NY ist die Stadt die niemals schläft, in Tokio hingegen fahren die letzten U-Bahn Züge schon kurz nach Mitternacht.

Doch an alle Nachtschwärmer: keine Sorge, ein Taxi ist immer zu bekommen, denn gefeiert wird auch dort bis tief in die Nacht- die Preise sind etwas höher als in NY und Achtung: die Türen des Wagens öffnen automatisch- fassen Sie NICHTS an und versuchen Sie nicht auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen.

Nightlife...was ist das eigentlich? Nach 20 km Sightseeing und Kundenbesuchen bin ich das ein oder andere Mal erledigt einfach nur ins Bett gefallen. Perfekt für dieses Szenario sind die unglaublichen Foodhalls der Departement Stores- mein Favorit ist hier die Foodhall von Isetan. Köstlichkeiten soweit das Auge reicht warteten nur darauf auf meinem "Bett- Tablett" zu landen und im selbigen verspeist zu werden. (Nicht nur Sue weiß, dass ich dies auch oft nach bewegenden Messetagen so zelebriere- im Pyjama.)

Am nächsten Morgen steige ich dann wieder voller Erwartung in die blitzeblanken Wagons mit all den gepflegten Pendlern ein, bzw. werde sanft aber bestimmt von einem Schaffner in weißen Handschuhen "hineingedrückt". Vermeiden Sie, wenn möglich, die Stoßzeiten zwischen 8 und 9 Uhr morgens und 17-19 Uhr abends. Btw. alles, einfach alles ist pünktlich, ob es der Zug, bzw. der Bus ist, das Meeting, ein Treffen mit Freunden oder der Beginn eines Konzerts. Das Verkehrssystem mit all den über- und unterirdischen Bahnen hat mich zunächst fast überfordert, aber mit Geduld und Humor... just go for it... nach ein paar Tagen scheint es fast schon normal mit der Menschenmenge mitzugehen. Es gibt genaue Regeln, auf der einen Seite der Treppe wird nur nach oben gegangen, auf der anderen Seite nur nach unten- versuchen Sie es erst gar nicht anders -passen Sie sich dem Strom an. Besorgen Sie sich am Flughafen nach Ankunft die Pasmo Card, die sich im gesamten Verkehrsnetz nutzen lässt, laden sie auf (wenn sie ein Sight Seeing Junkie sind mit ca. 1000 Yen pro Tag) und los geht´s. Die unterirdische Welt, bzw. die Welt der Haltestellen sind zum Teil Mikro-Städte in sich, dort gibt es unzählige Stores, Reinigungen, Spas, Restaurants, Kaffees und vieles mehr, Hunger leiden werden Sie sicherlich nicht. Ganz Tokio shoppt und liebt es zu essen.

Auch beim Essen: Der Japaner liebt es puristisch

Sollte Sie der Durst überkommen- auch dieser kann im Vorbeigehen an unzähligen Getränkeautomaten gestillt werden- hier können Sie Ihr Wasser oder Ihren Green Tea für ca 1-2 € mit der Pasmo Karte einfach "ziehen", oder natürlich mit Bargeld erwerben.


Ein kleiner Tipp, manche Bahnhöfe sind riesig und oftmals läuft man gefühlte Kilometer unterirdisch bis zur entsprechenden Bahn oder zum richtigen Aufgang, nehmen Sie einfach den nächstbesten und lassen sich überraschen wo sie gelandet sind- Tokyo ist beim ersten Besuch  ein Abenteuer, es gibt so viel zu entdecken.

Tauchen Sie ein in "mein Tokio", am besten in Sneakern, lets walk this exceptional city:

Den ersten Tag könnten Sie in Roppongi Hills verbringen mit einem Besuch des Mori Art Center und dem Tokyo City View, den obersten Stockwerken einer großen Shopping Mall. Nach einer rasanten Fahrt in den 52. Stock werden Sie mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt, die Stadt dehnt sich bis zum Horizont aus- verschaffen Sie sich so einen Überblick und bekommen ein Gefühl für die Dimensionen dieser unglaublich inspirierenden Stadt. Finden Sie im Häusermeer das Snoopy Museum??? Let me know. Ganz Japan ist verrückt nach Snoopy und Charly Brown. Auch das National Art Center mit seinen wechselnden Ausstellungen ist von dort nicht weit entfernt.

Für den zweiten Tag könnten Sie sich einen local guide bei www.cityunscripted.com buchen.
Ich habe es sehr genossen von Mutz, einer in Tokyo geborenen Fotografin, an der Hand genommen zu werden und einen Mix von Sehenswürdigkeiten, gepaart mit einem Lunch „where the locals go“ zu erleben und den Zauber atemberaubender Tempel und Schreine zu spüren. Man beginnt mit dem rituellen "Hand abspülen "am Eingangstor bevor man den Schrein oder Tempel betritt,  läutet dort mit einer der Glocken, damit die Götter hören, dass man da ist. Nach dem Gebet kann man eine kleine Holztafel erwerben und auf diese seine Wünsche und Blessings schreiben, dann hängt man sie zu den unzähligen anderen. An manchen Schreinen ist man so gut wie alleine (Nedu Jinja), an anderen Plätzen herrscht lebendiges Gewühl, speziell am Wochenende (Sensoji). Es ist wundervoll dort die in Kimonos gekleideten Frauen zu sehen. Die meisten freuen sich wenn sie um ein gemeinsames Foto gebeten werden.

Am Ende der Aoyama Dori sollten Sie das Nezu Museum mit herrlichem kleinen Garten besuchen und zum Dinner vielleicht zu Kawakamian gehen- I loved it.

An alle Jazz- Liebhaber, hier ist auch das Blue Note, unbedingt vor Abreise das Programm checken- eine Institution.

Wenn Ihnen immer noch nach Shopping zumute ist, dann ab nach Ginza, vielleicht am Wochenende, da sind die Strassen für Autos gesperrt. Hier finden Sie unter anderem Dover Street Market mit der köstlichen Rose Bakery und einem direkten Übergang im 7. Stock zu Uniqlo und dessen laaaangen Schlangen an der Kasse und den Kabinen. Pssssst...eine kleine Auswahl findet sich auch am Flughafen vor den Abfluggates, wenn Sie lieber wie ich, ein weiteres Museum besuchen oder einfach nur in der Sonne weiterwandern möchten, zur beindruckenden Tokio Station zum Beispiel über die Manochouri Dori.


Sind Sie ein Village Girl sollten Sie am Wochenende die Metro nach Daikanyama& Naka Meguro nehmen, ins Ivy Place zum Frühstücken gehen, danach im Buchladen Tsutaya Books stöbern, zum nächsten Viertel laufen und unter den Kirschbäumen am Naka Meguro Fluss flanieren. Mit seinen unzähligen kleinen Läden& Cafés, unter den Kirschbäumen entlang und in die kleinen Seitenstrassen hinein, ist es dort einfach nur entspannt!

Kurz vor der Station Naka Megruro sollten Sie unbedingt probieren: Ramen bei Afuri- sensationell! Man bestellt die köstliche Suppe- hier auch vegan- direkt am Automat. Uiiiiii, almost „ lost in translation“, wie schon so manch anderes Mal in diesen Tagen, doch in den Augenblicken wo es scheint "Lost in Translation“ zu sein, naht lächelnde Hilfe in japanisch- englisch und alles funktioniert auf wunderbare Weise.


Zum Thema Lost in Translation, ein Drink in der Bar im Park Hyatt steht sicher auf Ihrem Programm. So viel zu meinem meinem Nightlife ....

Wenn es Ihre Zeit erlaubt, dann nehmen Sie den Bullet Train nach Kyoto. Mit 300 Stundenkilometern bringt Sie der Zug in die Stadt der Tempel, der Geishas und der Samurai. Auch wenn der historische Stadtkern Gion touristisch ist, spüren Sie hier in den Tempeln und Schreinen und im Umland die alte Kultur und Tradition Japans.

Wunderbare Tipps zu Kyoto finden sie auf der Seite der japanischen Harper´s Bazaar: http://m.eng.trip.kyoto.jp/

Lunch Break mit Cecile und Kaori (Editor-in-Chief of Harper´s BAZAAR Japan)

Die Phone Candy Bags sind erhältlich über www.gabriele-frantzen.com

Sollten Sie, wie ich, ein Fan völlig purer Küche sein dann müssen Sie Hori besuchen. Was er in seiner kleinen Küche Yasai Hori vollbringt ist wahrer Genuss. In einer Einkaufsmall versteckt habe nicht nur ich ihn gefunden. René, des legendären Noma in Kopenhagen , war auch schon dort.

Arigatou gozaimasu Japan, Du zauberst ein Lächeln auf mein Gesicht- ich komme sicher wieder.

 

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