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Spiele Klassiker und neue Trends

Wohin mit all der Zeit? 

Am Wochenende mit Freunden Essen gehen oder sich auf einen Kaffee treffen ist in diesen Zeiten leider untersagt. Trotzdem machen wir das beste aus der Situation und treffen uns in den eigenen vier Wänden, sofern es die Regelungen zulassen. Mein Freundeskreis und ich haben, wie auch Millionen andere Deutsche zurzeit, das Spielen für uns entdeckt. Angefangen bei Mau Mau und Uno sowie den Klassikern wie Monopoly, haben wir uns auch mal auf andere Pfade begeben und für uns neue Sachen ausprobiert.

Meine 5 Favoriten habe ich mal für euch zusammengestellt und nein Schach ist nicht dabei, trotz der genialen Netflix-Serie „Damengambit“:

Der Klassiker: Die Siedler von Catan

Das erfolgreichste Brettspiel der 90er Jahre, kennt wahrscheinlich jeder, aber ich hatte bis zu diesem Jahr das noch nie gespielt und ich muss sagen: ich bin begeistert und kann verstehen, warum das Spiel so erfolgreich ist.

Für alle die es nicht kennen: Die Spieler bauen auf der fiktiven Insel Catan Siedlungen, durch die  man Rohstoffeinnahmen erhält, mit welchen zusätzliche Straßen, neue Siedlungen und Städte gebaut werden können. Diese Rohstoffe können auch untereinander getauscht werden, wodurch das Spiel sowohl kooperativ als auch kompetitiv ist. Für erbaute Siedlungen und Städte erhalten die Spieler Siegpunkte, ebenso wie für Sonderauszeichnungen. Gewonnen hat, wer zuerst eine bestimmte Anzahl solcher Siegpunkte erreicht hat.

Ich finde es großartig, dass man in diesem Spiel sowohl auf seine Mitspieler angewiesen ist, um Tauschgeschäfte durchzuführen, sich im Gegenzug jedoch als Gewinner durchsetzen möchte. Der Klassiker die Siedler von Catan erfordert Strategie und Spielgefühl, aber ist dennoch durch den einfachen Spielaufbau und wenig komplexe Regeln für die ganze Familie geeignet. 

 

Cover - Die Siedler von Catan 

Zum Nachdenken: EXIT Game

Die EXIT Games von Kosmos sind zu meinem Absoluten Liebling geworden. Es ist ein Escape Rooms für Zuhause. 

Wie das funktioniert? – Die zwei bis sechs Spieler müssen gemeinsam verschiedene Rätsel knacken, um das Spiel zu gewinnen. Dazu wird Teamgeist, Kreativität und Kombinationsgabe von allen abverlangt. Ungewöhnliche Wege müssen dabei beschritten werden, denn das Material darf/muss geknickt, beschriftet oder zerrissen werden.

Es gibt drei Rätselstufen: Einsteiger, Fortgeschrittene und Profi. Je nach Erfahrung kann man dann das richtige Level für sich auswählen.

Ein großes Manko ist allerdings, dass das Spiel nur ein einziges Mal gespielt werden kann. Dennoch bringt es viel Spaß gemeinsam zu rätseln und als Team zu gewinnen. Ein absolutes Highlight ist die Kosmos-Erklärapp, die die Regeln zu Beginn des Spiels erläutert und währenddessen das Abenteuer mit Soundeffekten begleitet.

 Überblick-EXIT-Spiele

 

Teamarbeit: Codenames

Ein Spiel zum Lachen, Nachdenken und Austesten der telepathischen Fähigkeiten.

Worum es geht? - Zwei Geheimagenten wollen ihren Teammitgliedern mitteilen, welche Agenten noch zur eigenen Operation gehören. Da die Konkurrenz mithört, suchen sie abwechselnd Assoziationen, um die Codenamen der Spione zu umschreiben. Der Clou: Es dürfen lediglich minimale Informationen übermittelt werden: immer nur ein Wort und eine zugehörige Zahl. Letztere gibt einen Hinweis darauf, wie viele Namenscodes genannten Begriff passen. 

Dieses Spiel ist einfach zu verstehen und bringt großen Spaß. Super für Teams, die gut eingespielt sind und auch toll, um sich besser kennenzulernen. Eine absolute Empfehlung meinerseits, da Codenames schnell zu verstehen ist und die Spielrunden nicht all zu lang dauern. 

Einziges Problem ist, dass man immer mindestens zu viert sein muss.

 Cover - Codenames

 

Man liebt und hasst es zugleich: 6 nimmt!

Das erste Kartenspiel, dass ich euch vorstellen möchte. Es verbindet Strategie und ein bisschen Glück zu einem einfachen Spielerlebnis für die ganze Familie.

Die Regeln: Bei dem Spiel 6 nimmt! geht es darum, beim Abspielen der eigenen Karten möglichst wenig Minuspunkte auf zurückerhaltenen Karten zu bekommen. Dies geschieht, wenn die abgelegten Karten als sechste Karte in eine Kartenreihe gelegt werden. Im Spiel gibt es keine Spielerreihenfolge und alle Spieler spielen gleichzeitig ihre Karten aus, die Zugreihenfolge ist dann abhängig vom Kartenwert. Die Anzahl der Runden ist auf 10 festgelegt, da alle Spieler zu Beginn 10 Handkarten erhalten und in jeder Runde eine Karte ablegen.

Ich persönlich mag Spiele, bei denen ich ein bisschen Nachdenken muss, aber auch nicht zu sehr, als dass man nebenbei nicht noch etwas quatschen könnte und dafür ist dieses Spiel perfekt. Das Spielen ist zum Freuen und sich ärgern gleichermaßen. In einem moment fühlt man sich als Sieger und im nächsten kann es schon wieder ganz anders aussehen. Dieser unvorhersehbare Spielverlauf macht das Ganze sehr spannend. Außerdem kann man das Kartendeck überall mit hin nehmen, da die Verpackung klein und handlich ist. 

 Cover - 6nimmt!

 

Skat 2.0: Wizzard 

Kartenspiel Nummer zwei, das ich euch mitgebracht habe, ist Wizzard. Meine Affinität für Strategiespiele, sollte euch mittlerweile aufgefallen sein und so ist auch dies eins. 

Bei Wizzard kämpfen wir als Zauberlehrlinge um den Sieg: In der ersten Runde erhalten die Spieler jeweils nur eine einzige Karte, in der nächsten Runde dann zwei Karten und so wird der es im Spielverlauf fortgeführt, bis in der letzten Runde alle Karten im Spiel sind. Wer seine Stiche am genauesten vorhersagt, erhält die meisten Punkte. Die erzielten Punkte werden auf dem „Block der Wahrheit“ notiert und dieser gibt auch Aufschluss darüber, wer am Ende zum besten Magier gekürt wird.

Das Spiel ist leicht an Skat angelehnt, was ich früher immer mit meinem Opa gespielt habe und vielleicht zeugt auch daher meine Begeisterung. Die Regeln sind etwas komplexer, aber unterm Strich nicht schwer zu verstehen. Mit etwa 45-60 Minuten Spielzeit, kann man Wizzard gut neben anderen Spielen an einem Abend spielen. Auch hier hat die Verpackung wieder die perfekte Hosentaschengröße und kann so überall mit hingenommen werden.

Cover - Wizzard 

 Autor: Kyra Siever


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