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Always Perfect... - Styleguide für Video-Meetings

Vor einem Jahr saß ich täglich ab 7 Uhr im Büro. Heute ist mein Arbeitsplatz der Schreibtisch im Wohnzimmer, mein Esstisch, der Tresen in der Küche und ja zugegebenermaßen ab und zu auch mal die Couch. Seit ich im Home-Office bin, gibt es keinen Kaffeeklatsch mehr mit meinen Kollegen und auch kein gemeinsames Mittagessen mehr. Der einzige Ort, an dem wir uns nun noch sehen ist online im Video-Meeting. 

Während im Büro immer alle topgestylt waren, treffe ich online so manche komische Gestalt, die angeblich meine Kollegen und Kolleginnen sein sollen. Home-Office und die damit verbundene Video-Calls stellen unseren Style vor neuen Herausforderungen.

Für den richtigen Auftritt vor der Computerkamera, sind eigentlich nur einige wenige Handgriffe nötig. Hier ein paar Tipps und Tricks für euch, wie ihr im Video-Meeting top ausseht.


 

1.  Spot an – das Licht

Das richtige Licht für den Video-Call zu finden, ist keine Raketenwissenschaft, aber es beherbergt dennoch einige Tücken. Eins, zwei Handgriffen reichen schon aus, um uns ins richtige Licht zu rücken ;) Licht hat nicht nur eine enorme Wirkung auf die Bildqualität, sondern auch auf unsere Ausstrahlung vor der Kamera. Es sollte weder von oben noch von der Seite noch von hinten kommen. All diese Einfallswinkel des Lichtes werfen unschöne Schatten in unser Gesicht und lassen uns dadurch ggf. unvorteilhaft oder sogar alt wirken. Das optimale Licht ist frontales, jedoch indirektes Sonnenlicht. Dazu platziert ihr euch am besten vor einem Fenster mit Jalousien oder baut eine Lampe mit warmen Licht hinter eurer Computerkamera auf.

 

2. Doppelkinn vermeiden – der Kamerawinkel

Haben wir die Hürde mit dem Licht überwunden, können wir uns nun der Positionierung der Kamera widmen. Diese sollte für den perfekten Winkel ungefähr auf Höhe des Kopfes sein. Dadurch werden Doppelkinn-Posen vermieden und eine aufrechte Haltung gefördert, was uns eine positive Ausstrahlung verleiht.

Beide Probleme in einem kann man durch einen Lichtring mit Kamerastativ lösen. Das Ringlicht ist ein Ring auf einem Stativ, der das Gesicht gleichmäßig beleuchtet, ohne zu blenden.  Das Stativ ist meist höhenverstellbar und das Licht lässt sich dimmen, sodass das Gadget an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden kann. Der Lichtring kommt üblicherweise mit einer Halterung für das Handy, ist aber auch mit Tablet Fassung erhältlich und dadurch vielseitig einsetzbar.

Wenn die Rahmenbedingungen passen, können wir uns unserem Spiegelbild widmen und dies noch schöner machen, als es natürlich ohnehin schon ist. 

 

Vergleich Ringlicht verschiedene Einstellungen

 

3. Leistungsfähiger Style – das Outfit

Wir sind zwar im Home-Office, aber dennoch arbeiten wir, und somit erfordern auch Video-Konferenzen ein Stück weit Professionalität von uns. Das fängt bei der Kleidung an, weshalb Jogginghosen, Spagettiträger und Hoodies ein Tabu sind. Neben der Wertschätzung, die wir unserem Gesprächspartner durch angemessene Kleidung ausdrücken, sind wir durch die auch noch produktiver. Im Jahr 2012 veröffentlichten Hajo Adam & Adam D. Galinsky die Studie: Enclothed Cognition, die belegt, dass die Produktivität unserer Arbeit und unsere kognitive Leistungsfähigkeit durch das Tragen formeller Kleidung höher ist. 

Auch kleine Muster empfehlen sich in Video-Meetings übrigens nicht, da diese Interferenzbildung auf dem Bildschirm fördern und ein Flackern verursacht.

  

4. Alles Frisch – das Make-Up

Für eine ebenmäßig und strahlend wirkende Haut kann man eine leichte Foundation oder eine BB-Cream auftragen. Alternativ kann man auch nur etwas Concealer nutzen, um ggf. Augenringe oder Flecken zu kaschieren. Wichtig ist es allerdings, dass die Foundation nicht die Lippen bedeckt; das macht einen faden Ausdruck und genau das wollen wir schließlich vermeiden. Stattdessen empfiehlt es sich einen nude-farbenen Lippenstift oder einen leichten Gloss aufzutragen.

 

5. Glanz vermeiden –  das Puder

Ein Make-up mit glänzendem-Finish sieht großartig aus und wünschen wir uns daher alle, beim Video-Meeting ist dies allerdings mit Vorsicht zu genießen, da man in der Kamera schnell speckig aussieht. Sollte vor allem die T-Zone doch mal etwas ölig glänzen, hilft es sich abzupudern. Die T-Zone ist der Bereich vom Kinn, über die Nase bis hin zur Stirn. Der Begriff kommt durch die Form der Zone zustande, da diese einem „T“ ähnelt.

Zum Abpudern der T-Zone und auch anderer Bereiche nimmt man am besten ein transparentes Puder, das man mit einem Pinsel - bitte nicht mit einem Schwamm - aufträgt. Warum transparentes Puder? Puder mit Farbpigmenten neigen oftmals dazu nachzudunkeln, zudem ist ein gleichmäßiges Auftragen des Produktes notwendig, damit man nicht fleckig aussieht. Alternativ zum Puder kann man auch mattierende Tücher verwenden, die sind außerdem sehr praktisch zum Mitnehmen für die Handtasche.

 

6. Optischer Wachmacher – das Rouge 

Wenn wir nach dem Aufstehen vielleicht noch etwas müde während unseres ersten Video-Calls sind, hilft Rouge oder neudeutsch auch Blush genannt, um der Müdigkeit zumindest optisch entgegenzuwirken. Denn leicht rosige Wangen lassen uns wacher aussehen. Kaffee ist trotz dieses Tricks wahrscheinlich dennoch unverzichtbar. Wem Blush zu wenig ist, kann sich am Contouring versuchen, um Höhen und Tiefen im Gesicht zu schaffen und um dadurch zu vermeiden, dass man maskenhaft vor der Kamera wirkt. Dazu muss möchte ich sagen, dass Contouring etwas Übung und entsprechendes Equipment erfordert. Andernfalls sieht man schnell aus wie die „Schwester“ von Olivia Jones

 mit Rouge & Puder vs. ohne Rouge & Puder

 

7. Nur der Blick zählt - die Augen

Der letzte Tipp ist meiner Meinung nach sogar der wichtigste: Betont eure Augen! Strahlende Augen vermitteln Sympathie. Mascara hilft dabei den Blick zu öffnen und sehr heller, glänzender Lidschatten im Augen Augeninnenwinkel und unter der Augenbraue hilft das Auge optisch zu öffnen und größer wirken zu lassen. Stichwort Augenbrauen: Diese zu betonen lohnt sich; vor allem bei Blondinen, wie mir, ist das sehr wichtig. Sie geben dem Gesicht einen Rahmen und verliehen dadurch Ausdruck. Ein getöntes Augenbrauen-Gel kann dabei oftmals schon ausreichend sein. Wer mit nicht so dichten Augenbrauen gesegnet ist, kann diese mit einem Augenbrauen-Stift oder -Puder etwas auffüllen. 

 


Über die Autorin: Kyra ist das neueste Mitglied des SoSUE-Teams.  Die 22-jährige findet ihren Ausgleich zum Alltag beim Sport und spielt begeistert Handball und Golf. Mode ist ihre Leidenschaft. Man sieht sie nie in Jogginghose oder mit unpassender Unterwäsche.Mehr von Kyra erfahrt ihr hier.

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