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Heiter bis wolkig

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Auf einer Wiese liegen und Wolken gucken. Jetzt im Sommer ist es die perfekte Zeit dafür. SoSUE Mann Knuth schaut immer in den Himmel. Warum erfahrt ihr hier.

Die Frischluft und die Konzentration verließen langsam den Konferenzraum. Ich saß in einer Telefonkonferenz. Es wurde ein Marketingplan vorgestellt. Die Präsentation hatte ungefähr 90 Folien und nach einer Stunde waren wir erst bei Folie 37 angekommen. Mein Glück war, dass ich im obersten Stockwerk eines Bürogebäudes saß und ich einen freien Blick auf den Himmel hatte. Dort beobachtete ich, wie eine riesige Herde von Schäfchenwolken den Himmel abgrasten. Sie ließen sich alle Zeit der Welt. Beim Zuschauen fiel ich in eine Art von Wachkoma.

Ich träumte, dass ich selber eine Wolke sei. Irgendwo auf dem Atlantik geboren, bin ich dann mit meiner Familie über das Meer gezogen. Ab und zu hatten wir Stress mit den Nervensägen von der Kaltfront und es gab das übliche Donnerwetter. Aber das störte unsere weitere Reise nicht. Einige von uns blieben bei den Bergen hängen. Wir überquerten abermals einen Ozean, wo wir dann langsam im Nichts verschwanden.

Wenn ich mal mein Hirn durchfegen muss, dann schaue ich gerne für einen Moment noch in den Himmel, weil es mich entspannt. Dann sehe ich mir an, wie Gewitterwolken gefährlich in die Höhe wachsen oder Federwolken eine Wetterveränderung ankündigen. Tatsächlich mag ich Wolken sehr gerne, nicht nur die vielen Formen finde ich schön, auch wie sie ständig das Licht hier unten auf der Erde verändern. Ich kann den englischen Maler William Turner gut verstehen, dass er gerne Wolken gemalt hat.

Bei den Worten Wachstum und Engagement erlangte ich mein Bewusstsein wieder. Ich starrte nach vorne auf den Bildschirm. Folie Nummer 41 hatte wenigsten eine hübsche Kuchengrafik, die mich freundlich anlächelte. Ich blieb dann bis zum Ende des Meetings hellwach.

Beim Hinausgehen blieb ich noch einmal vor dem Fenster stehen.

Der Himmel war jetzt leider wieder blau.

 

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