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Hey, Puppe!

Ich war noch nie auf dem Dom – zumindest nicht, wenn er sich im Aufbau befindet. Die Fotografin Mia Takahara lebt in der Nähe und kennt sich da aus wie in ihrer Westentasche. Und als sie mir vorschlug dort ein Mode-Shooting zu machen, juchzte ich laut auf.

Als Kind habe ich es geliebt mit meinem Vater auf den Dom zu gehen. In Niedersachsen heißt das Kirmes und am Schönsten fand ich es in einen rot-glasierten Apfel zu beißen und mit einem gigantischen Stofftier in ungesunden Plastikfarben nach Hause zu marschieren. Das Kettenkarussell war mein Liebstes und später auch die Raupenbahn wo man mit den Jungs so schön knutschen konnte, wenn das Verdeck ausgeklappt wurde. Ich fand das bunte Volk der Schausteller immer sehr interessant und wenn ein „Junger Mann zum Mitreisen“ gesucht wurde, packte mich schon damals das Fernweh

Das ist lange her und spätestens seitdem ich mal in Disneyland stundenlang in der Schlange stand nur um Mickey Maus die Hand zu schütteln und ich in einem „Skyfall“ gespuckt habe, meide ich die Volksfeste so gut ich eben kann mit drei Kindern. Ein kurzes Vergnügen bei Knopfdruck und viel zu viel Adrenalin im Blut – nein, nicht so sehr meine Welt. 

Aber die Fotos, die Mia mir vom Dom im Aufbau geschickt hat, haben mich sofort zu wilden Outfitkreationen inspiriert. Die Sonne schien und schnell waren zwei große Taschen mit SoSUE Styles und lustigen Accessoires gepackt. Die Frage war: Wie macht sich ein edles Samtkleid vor Neon-Röhren oder ein Hoodie long mit gelb getigerter Strumpfleggings vor einem Kettenkarussell oder ein sexy „Lady in red-Kleid“ mit Bergsteigerstiefeln? Der Dom Klassiker für mich aber ist die Jogginghose Rufy – die läuft dort wirklich in natura rum. Mit Bomber und Hoodie drunter habe ich mich kaum von den Fahrgestell-Mitarbeitern und Handwerkern unterschieden – na ja, rosa Pumps hatte niemand wirklich an ... . 

Wir hatten so viel Spaß und ich finde man sieht es den Bildern an. Alle Leute waren freundlich und ließen uns gewähren und fast alle hatten einen flotten Schnack auf der Zunge. „Puppe“ wurde ich schon lange nicht mehr genannt. Neben dem Riesenrad habe ich sogar einen Wagen mit einer Wahrsagerin gespottet – angsteckt durch meinen „Palmreader“ aus Indien möchte ich jetzt doch mal das hiesige Pendant probieren. Ich muss also nochmal wiederkommen wenn geöffnet ist. Ein Tag auf dem Dom – natürlich nur mit den Kids: Mit Mandeln und Schmalzgebäck, Geisterbahn und Wilder Maus – das stecke ich ihnen zum Nikolaus vielleicht als Gutschein in die Weihnachtskalender. Ins Riesenrad würde ich sogar auch reinsteigen: Da hat man so eine schöne Draufsicht auf die Stadt. Und wenn mein Sohn mich mit seinen großen Augen bittend ansieht, springe ich mit ihm sogar in den Auto-Scooter.

Und hier gibt es die Styles zum nachshoppen (zum shoppen einfach auf das Bild klicken):


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