Wirtschaft: Mehr Frauen bitte!

 

Von Mona Rosenberg

Wir müssen reden….

…über und vor allem mit Frauen in Tech, Frauen in Sales, Frauen in Führung sowie Frauen und Männer im Allgemeinen wie speziellen!

Nur WARUM müssen wir das tun?

Mein Eindruck in den 80ern und 90ern war, dass es ein selbstverständliches Miteinander war. Alles, was weiter zurück liegt kann ich persönlich nicht beurteilen, andere dafür wesentlich besser. Klar, auch hier gab es gläserne Decken, nur wurde dies noch nicht so wahrgenommen, denn in der IT herrschte gerade Aufbruchstimmung. Die Digitalisierung war im Anmarsch. Wer damals wollte und die Fähigkeiten besaß wurde gefördert, ungeachtet ob Frau oder Mann. Ganztägige Kindergartenplätze? Kein Problem. Nur leider hat sich das für mein Empfinden nicht weiterentwickelt, sondern ist ein K(r)ampf auf allen Ebenen. Doch, was ist in den letzten 20 Jahren passiert, damit so etwas essentielles Abhanden kommt? Hängt es tatsächlich mit der rasanten Entwicklung der technischen Berufe zusammen? 

Wir sind eines der führenden Wirtschaftsländer und haben es versäumt alle mit ins Boot zu holen und vorausschauend zu agieren, weil es anders bequemer war.

Wie kommt es, dass wir trotz vieler schlauer und fähiger Köpfe übersehen haben, dass unser System so eine rasante Entwicklung nicht verkraftet?

Nach 2 Jahren Pandemie, wurde uns deutlich vor Augen geführt, dass es kein WEITER SO mehr geben kann und doch verschließen viele immer noch ganz ganz fest die Augen vor der Realität.

Wir leben jetzt schon eine Weile im Zeitalter der #Digitalisierung doch die arbeitende Bevölkerung wird behandelt wie im Maschinenzeitalter. Das Streben nach mehr sinnhaftem Arbeiten, Transparenz und Flexibilität treibt nicht nur uns Frauen, sondern auch Männer um. Nicht nur Frauen wünschen sich z. B. Möglichkeiten zur Teilzeitführung, auch Männer streben nach Vereinbarkeit von Beruf und Leben. Lasst uns miteinander laut werden und die Zukunft in unsere Hand nehmen, unsere #FutureWork oder #NewWork gestalten, für eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung und Wertschätzung.

Die Zeit hierfür war nie besser als heute, denn es gibt fantastische Netzwerke von Frauen für Frauen, und Männer sind selbstverständlich ein Teil davon. Ich bin Teil von #WOLFrauenstärken, #WomeninSales  oder #WomeninTech und es gibt noch so viele mehr #SheTransformsIT.

Ich denke an die vielen Netzwerke in den sich Gründer*innen tummeln wie Sue und Vanessa. Es ist die gegenseitige Unterstützung, die man dort erfährt, ohne auf den Profit zu schauen, sich erklären zu müssen oder bewertet zu werden. Netzwerke schaffen einen geschützten Rahmen in dem Mut gemacht wird, Stärken gestärkt und ganz wichtig, Sichtbarkeit geschaffen wird.

Wieso müssen diese Möglichkeiten geschaffen werden?

Weil es leider keine Selbstverständlichkeit ist, dass sich Frauen und Männer gegenseitig unterstützen. Es liegt in unserer Erziehung, denn aller Bemühungen zum Trotz, ist die Mädchen / Jungs Erziehung immer noch unterschiedlich. Denkt an Kinderbücher und Spielzeug, alles Möglichkeiten hier einzugreifen und ja, es tut sich etwas…. es dürfte gerne viel viel mehr werden.  Diese Rollenverständnisse / -klischees sind es, die es uns bis zur Berufswahl und darüber hinaus erschweren, dass wir uns ganz selbst-verständlich auch MINT Berufe aussuchen. Schauen wir in unsere Nachbarländer oder sogar nach Indien, Afrika, China etc. nirgendwo gibt es so wenig Frauen in MINT Berufen wie in Deutschland, nur müssen wir uns alle mal den Schleier von den Augen wischen und etwas dagegen tun.

Auch hier gibt es wunderbare und großartige Netzwerke wie #DigitalSchoolStory die sich Arme und Beine für den Nachwuchs ausreißen damit sich hier alles etwas schneller verändert.  Wir könnten diese Liste beliebig fortsetzen, denken wir mal an neue Mobilitätskonzepte, erneuerbare Energien, die Klimaerwärmung….. denn alles hängt miteinander zusammen.

Lasst uns in den vielen Netzwerken gemeinsam an #Transformation arbeiten. Es beginnt bei und mit jedem von uns und ja, es ist nicht einfach eingetretene Pfade zu verlassen. Es ist aber ein wunderbares Gefühl sich gemeinsam mit anderen zusammen zu tun und daran zu arbeiten. Wir tun es für uns und bereiten den, dringend notwendigen, Weg für alle anderen.

Sind wir mal ehrlich, diese Mammutaufgabe können wir nur GEMEINSAM und auf Augenhöhe, miteinander schaffen.

In diesem Sinne ….

Denkt mal drüber nach, tauscht Euch aus und „kommt in die Puschen“

Eure Mona

 


 

Mona Rosenberg liebt den Austausch mit Menschen und freut sich über jedes gute Gespräch. Als exzellente Netzwerkerin und kreative Querdenkerin, hat sie immer eine Idee, wie sie Ihre Kunden und Geschäftspartner unterstützen kann.Gepaart mit ihrer langjährigen Erfahrung im Trainingsmanagement und Business Development ist sie sicher auch bald Ihre Ansprechpartnerin für passgenaue Ausbildungskonzepte. Sie reist gerne, am liebsten mit Hund Yazz, und steht Fremden und Neuem positiv gegenüber. Ansonsten ist sie mit ganzem Herzen NORDLICHT! Mehr über Mona erfahrt ihrer Website THE CONNECTING DOT.


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